Betrug mit Packstationen wieder in Aktion
In Kleininseraten und Emails versprechen dreiste Betrüger, die sich als Gewerbetreibende ausgegeben, einmalig oder auch monatlich Geld. Es sei alles ganz einfach. Eine Packstation bei DHL anmieten und dann die Daten per Post oder Email weitergeben. Aus dem versprochenen Geld wird nichts. Aber es kommt noch schlimmer wer sich darauf einlässt wird ein Hehler oder Mittäter bei einem Betrug.
DHL Packstationen werden gesucht
In Kleininseraten und per Emails suchen anscheinend ehrenwerte Gewerbetreibende mit umfangreicher Reisetätigkeit Postpackstationen zur Ausweitung ihres Services. Vermehrt sind Emails in letzter Zeit im Umlauf. Für die Überlassung der Kundenkarte auch Goldcard genannt, der PostPin und des Passwortes für die Packstation werden einmalig 200 € und manchmal auch 75-100 € monatlich bei längerer Zusammenarbeit versprochen. Das Angebot scheint bei so wenig Aufwand verlockend. Entsprechend der Sicherheitsfragenunter DHL Packstation ist ein angemeldeter Kunde aber verpflichtet Passwort und PostPin geheim halten. Die Goldcard ist nicht übertragbar, da sie den gleichen Status hat wie eine EC-Karte oder eine GeldKarte hat. Die Inserenten und Email-Versender verwenden Phantasienamen. Damit bleibt völlig unklar wer der tatsächliche Besitzer der Unterlagen für die Packstation ist.
Packstation wird Depot für Betrug am Verkäufer
An die “neue“ Packstation werden dann im Versandhandel und bei Auktionshäusern von den Betrügern bestellte teure Luxusartikel geliefert, die mit gestohlenen Kreditkarten oder auch mit ausgespähten Kreditkartendaten bezahlt werden. Die Abholung an der Postpack ist anonym leicht möglich, weil Postpackstationen zumeist an sehr zentralen Stellen aufgestellt worden sind. Aber die unrechtmäßige Warenbestellung und Bezahlung fliegt schnell auf. Der einzige Bekannte in diesem Betrugsfall ist der Anmelder der Postpackstation. Es droht ein Strafverfahren wegen Hehlerei. Der Nachweis nicht mit den Betrügern gemeinsame Sache gemacht zu haben, wird äußerst schwer zu erbringen sein.
Fazit
Finger weg von undurchsichtigen Angeboten. Gewerbetreibende, die seriöse Angebote unterbreiten, geben ihren Namen, den Namen ihrer Firma, Adresse und Telefonnummer an und sind für Rückfragen zu ihrem Angebot gerne bereit. Leichtgläubigkeit ist hier absolut fehl am Platz.










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