Loewe AG – Erfolgreicher Start ins Jahr 2010
Friedrich C. Löhrer, Vorsitzender des Vorstands des Kronacher Unternehmens Loewe AG, blickte bei der Bilanzpressekonferenz am 25.3.2010 in München positiv zurück: „Loewe war im Jahr 2009 entgegen dem Branchentrend mit einem EBIT von 13,5 Millionen Euro profitabel. Wir haben die Turbolenzen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Premiummarkt gut bewältigt.“
Zwar sank der Umsatz von 374 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 324 Millionen Euro, dennoch konnte ein positives Ergebnis erzielt werden, das den Aktionären zugute kommen soll. Auf der Hauptversammlung wird demnach eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen.
Ein wesentliches Merkmal der Firmenpolitik des oberfränkischen Herstellers hochwertiger Fernsehgeräte und Lautsprecher ist die Preisstabilität. Dazu Frieder C. Löhrer: „Bei Loewe geht uns Marge vor Umsatzwachstum. Wir halten die Preise stabil. Das spürten wir 2009 beim Umsatz, der von 374 auf 324 Millionen Euro sank.“ Die anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Teilen Europas belasteten die Umsatzentwicklung erheblich. Dies galt vor allem für die wichtigen Märkte Spanien und die Niederlande. So musste im Export ein Umsatzrückgang von 43 Millionen Euro auf 131 Millionen Euro verkraftet werden.
Im wichtigsten Markt Deutschland konnte das hohe Umsatzniveau der Vorjahre bei Unterhaltungselektronik gehalten werden. Bei großformatigen und deshalb auch margenstarken TV-Geräten erreichte das Unternehmen wie im Vorjahr einen Anteil am TV-Gesamtumsatz von 58 Prozent.

Auf Basis des Umsatzes liegt Loewe im Geschäftsjahr 2010 insgesamt moderat über den entsprechenden Vorjahreswerten. „Dieser Trend sollte sich in den kommenden Monaten weiter stabilisieren, zumal wir im Sommer mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ein Medienereignis erste Güte vor uns haben. Rechtzeitig dazu werden wir im Mai die neue Gerätelinie Individual SL im Markt einführen“, betonte Löhrer.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Loewe mit einem moderaten Umsatzwachstum. Der Vorstand sieht das Unternehmen gut aufgestellt und mit einer soliden Kapitalstruktur und weitreichenden Finanzierungsvereinbarungen versehen.








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